Fee empfiehlt: Henning Mankell Der Sprengmeister ***Schwer verdaulich***

Henning Mankell Der Sprengmeister Zsolnay 2018

Fee erzählt vom Buch

Oskar Johannson ist ein Sprengmeister aus Schweden. Er wird 1911 schwer verletzt, als die Eisenbahntunnel gebaut werden. Er überlebt und ist sehr lange im Krankenhaus. Er heiratet, die Schwester seiner bisherigen Freundin. Später wohnt er in einer Sauna auf einer Schäreninsel.

Fees Meinung

Also den sehr guten Schreibstil von Henning Mankell erkennt man auch bei seinem ersten Buch schon. Er hat es mit 25 Jahren geschrieben, wenn ich richtig gerechnet habe. Trotzdem ist es ziemlich schwierig zu lesen. Das liegt zum einen am Thema und daran, dass es nicht chronologisch erzählt wird. Das Buch ist eigentlich ein heilloses Durcheinander und oft  hatte ich den Eindruck, dass ich vieles doppelt und dreifach gelesen habe.

Teilweise sind es nur kurze, abgehackte Sätze. Das Buch selbst hat „nur“ 185 Seiten. Aber man braucht viele Pausen, denn es ist echt anstrengend. Man braucht viel Zeit um Oskars Lebensgeschichte zu schreiben, die Mankell aus seiner Sicht (?) oft in der Ich-Form schreibt. Es liegt auch – wie üblich – sehr viel Sozialkritik in den Zeilen. Natürlich ist es was ganz anderes wie Wallander, eher so wie der Sandmaler.

Es ist eine bittere Geschichte. Trotzdem ist Oskar zufrieden. Er lebt und das ist ihm wichtig. Das ganze ist so sachlich geschrieben, das es emotionslos rüberkommt. Jedenfalls ist der Leser nun über die Arbeiterschaft in Schweden informiert. Ein Mal Urlaub in seinem Leben. Sonst kamen sie – ohne Luxus – gut über die Runden. Es gab viel politisches und gesellschaftliches, über das man informiert wurde. Oskar und Elvira sind auch aus der Partei ausgetreten.

Fees Fazit

Ein typischer Mankell, ein frühes Werk. Der Sandmaler war mir lieber, denn hier gab es so viele Sprünge, Lücken und Längen, dass es richtig schwer war, das zu lesen. Schwer verdauliche Kost. Der Schreibstil ist wie eben Wallander schreibt mit viel Kritik und Information. Keine Sommerlektüre. Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung.

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Fee emfiehlt: Martina Aden Kluntjemord *****Perfekt*****

Martina Aden Kluntjemord emons: 2018

Fee erzählt von der Geschichte

Elli Vogel ist Kellnerin im Zweitjob und hauptberuflich Schriftstellerin. Ihr erstes Buch ist gerade erschienen und alles könnte perfekt sein. Die Männer scharen sich um sie und sie kann sich aussuchen, wenn sie möchte. Aber dann stirbt ihre Kollegin und ihr Freund Karl ist verschwunden.

Fees Meinung

Schreibstil: Es gibt kaum Bücher, wo ich sofort und beim ersten Satz schon dabei bin, aber dieser Krimi ist eins davon. Er ist leicht und am Anfang ist man praktisch im Urlaub. Teilweise hab ich auch gedacht, ich wohn im Buch, so gut gefiel mir die Schreibweise.

Lokalkolorit: Also Aurich steht definitiv auf unserer Liste zum Besuchen, genauso wie die ganzen „Großenfehns“ und wie sie alle heißen. Bisher hab ich von den Orten ganz viel gehört. Ich fand, dass in dem Buch ganz viel anregendes dazu drin steht.

Charaktere: Ich war sofort begeistert von Elli und mag sie. Auch wenn sie ab und zu so handelt, wie man das nicht von intelligenten Menschen erwartet. Aber für mich ist das eine Art „Stephanie Plum“. Auch ihre Freundinnen und die ganzen anderen Charaktere gefielen mir sehr gut. Sie waren gut gezeichnet, so dass man sie sich gut vorstellen konnte. O`Malley finde ich natürlich auch klasse. Ich persönlich finde es immer super, wenn man Katzen in Romanen auftauchen lässt. Das gibt dem Buch einfach noch einen tolleren Touch.

Atmosphäre: Es ist sehr gut beschrieben. Ab und an düster. Manchmal möchte man auch eine der Freundinnen sein. Es gefiel mir irgendwie total.

Spannung: Spannend war es von Anfang an, aber zuerst genoss ich noch ein bisschen so was wie Urlaub und Ferien. Als „Snake“ dann auftauchte, war es aus damit und es war nur noch megaspannend. Der Witz war, dass ich gar nicht erst versucht hab, dahinter zu kommen, wer jetzt „der Mörder“ und „Drogenchef“ ist. (Ich geb zu, ich stand total auf der Leitung, obwohl die Autorin da sehr nett war. Nein, mehr verrate ich auf KEINEN Fall!!) Ich hab mich einfach so treiben lassen. 🙂

Lustig, witzig, zum laut loslachen: Teilweise war das Buch so witzig, dass ich laut loslachen musste. Ich hab mich köstlich amüsiert.

Einige Lieblingsstellen:

  1. 65 „Wir sollten Bier trinken. Und Kaffee. Alles, was treibt. Auf diesen Klos möchte man wohnen.“ Eigentlich hatte ich ja bei einem anderen Buch gelernt, dass Frauen immer zu zweit aufs Klo gehen, damit sie nicht entführt werden. Allerdings hätte ich dann nie die Sätze gelesen und mich köstlich amüsiert. 🙂

Die Szene mit der Ratte und O`Malley.

Die Szene mit der Farbpatronen. Einfach göttlich und witzig!

Perfekt zum Abschluss verkauft Elli der passenden Person ihren Leichen-Lieblingsstuhl. Einfach zum scheggich lachen!

Die Geschichte, wie Elli und Karl sich kennen gelernt haben, fand ich sooooooo schön. Sie war so liebevoll beschrieben! Einfach nur schön.

Fees Fazit

Ich hab nirgends einen Kritikpunkt gefunden. Das ist genial! Für mich ein perfektes Buch. Es war spannend, witzig, mit viel Lokalkolorit, liebevoll beschrieben, hatte geniale Charaktere und einen Schreibstil in dem ich sofort zuhause war. Eins der besten Bücher des Emons: Verlags!!! Sehr empfehlenswert!!! Und wenn es eine Fortsetzung gibt, bin ich die erste, die das unbedingt lesen möchte.

PS: Damit ist bewiesen, dass ich Ostfriesenkrimis mag, wenn sie gut geschrieben sind! 😉

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Fee empfiehlt: Walter Bachmeier Koppeln, Kühe, Kaseralm Ein Wahnsinn!!! Ich hatte viel Spaß!

Fee zur Geschichte

Auf der Kaseralm wird der Senner umgebracht. Seine hübsche Freundin Evi ist einige Jahre jünger und mit ihm verlobt. Sein Gold, Silber, Geld und Waffen sind gestohlen. Evi erbt und wird auch umgebracht.

Fees Meinung

Lokalkolorit: Hier gibt es eine Menge Lokalkolorit, Berge, Almen, Natur, Kühe und natürlich die tollen Dialekte, die ich total toll finde. Das macht die Serie einfach zu etwas liebenswertem und besonderen.

Schreibstil: So typisch charakteristisch für solch einen Regionalkrimi, find ich total gut und das liest sich so schnell. Zumal das ganze ja total spannend ist. Für mich ist das eher unvorhersehbar gesehen, was ich auch gut finde. Es war so verzwickt und verwickelt, dass ich meine helle Freude daran hatte.

Charaktere: Sind auch sehr gut gezeichnet. Vanessa ist neues Mitglied bei den Ermittlern. Ich finde sie sehr sympathisch. Nette Familie, die sie sich da ausgesucht hat. 😉

Der Chefinspektor bekommt einen Schinken und lehnt ihn ab, weil er Angst hat, dass jemand sagen könnte, er wäre bestochen worden. Mei so a guader Tiroler Schinken isst man doch und lehnt ihn nicht ab. 😉 Ich hab so richtig Appetit bekommen.

Einige Szenen waren total lustig, vor allem als der Chefinspektor gezeigt hat, dass er ein zackiger, strenger Chef sein kann. Ich hab mich scheggich gelacht.

Fees Fazit

Eine wirklich tolle, spannende Krimiserie, in der wirklich schön viel Lokalkolorit enthalten ist. Da lohnt sich die Lesezeit, die total schnell vorbei ist. Sehr empfehlenswert!!! Da würd’ ich gerne mehr als 5 Sterne geben!!

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Fee empfiehlt: Gabriele Diechler Engpass (Elsa Wegeners erster Fall)

Gabriele Diechler  Engpass: Elsa Wegeners erster Fall (Kriminalromane im GMEINER-Verlag) Taschenbuch 2010

Fee erzählt von der Geschichte

Kriminalpsychologin Elsa Wegner erwischt ihren untreuen Mann auf dem Küchentisch. Kurzerhand zieht sie von Bayern nach Unterwössen mit ihrer Tochter Anna. Dort passiert auch schnell ein Mordfall. Die Liste der Verdächtigen reicht weit, auch der Kollege Degenwald ist involviert.

Fee meint zum Buch

Als Debutgeschichte sehr gut. Ich erinnere mich noch an Milchgeld, das ich nicht wirklich auslesen konnte, so sehr ich mich dazu gezwungen habe, daher ist Engpass um Klassen besser!

Klar herrscht in dem Buch nicht Friede, Freude, Eierkuchen. Erst mal muss Elsa mit bayrischen Charakteren klarkommen, was nicht so einfach ist. Ihr Kollege ist ein Mann und sie wurde erst von ihrem Mann betrogen. Klar ist sie zickig.

Dass Elsa ihre Tochter Anna vernachlässigt ist ja klar. Sie ist beruflich eingespannt und Teenie Anna lässt ihren Freund in Köln zurück, der besucht sie, sie schlafen miteinander und dann erfährt sie, dass er und ihre beste Freundin zusammen sind. Sie versucht sich umzubringen. Dank Elsa und ihren Kollegen kommt rechtzeitig die Rettung. Alles nachvollziehbar.

Dass der Schreibstil noch nicht so perfekt ist, wie wahrscheinlich nach dem x-ten Krimi, ist auch klar. Ich kenne einige Debuts und das ist der Grund, warum ich oft lieber mittendrin in Serien einsteige. Hinterher kann man die anderen Serienteile genüsslich nachlesen.

Ich verstehe auch, warum Elsa erst mal Degenwald verdächtigt und sich in ihn verrennt. Klar muss erst mal klar sein ;-), dass ihr Kollege unschuldig ist. Natürlich ist die Art und Weise wie sie vorgeht eher bayrisch-cholerisch, statt städtisch Kölnerisch. Das hat mich dann doch zum schmunzeln gebracht.

Verwirrend ist halt bei dem Krimi, dass so viele Leute „beteiligt und schuldig“ sind. Dass der Hund sterben muss, ist auch plausibel, allerdings schade. Mir wäre auch lieber gewesen, wenn man ihn hätte retten können. Aber dazu hatte die Haushälterin viel zu viel Zeit zum planen. Und im nächsten Band kennt man dann schon die Hauptakteure und kann sie besser einordnen.

Damit Elsa Wegener sympathischer wird, könnte man ihr ein Haustier zuschustern. 🙂 In vielen Fällen hat das schon geholfen zu einer beliebten Krimiserie.

Fees Fazit

Ich find den Krimi keineswegs langweilig oder langatmig. Durch die vielen Szenenwechsel und die Erzählform in Gegenwart, fand ich den Krimi recht spannend. Wieder einmal ein Gmeiner Behalti. Engpass passt wunderbar in die Gemeiner Regionalkrimireihe.

Ich fühlte mich gut unterhalten und wünsche mir Fortsetzungen. Und ich freue mich schon auf Glutnester, Elsas 2. Fall.

 

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Fee empfielt: Gabriele Diechler Ein englischer Sommer *****Urlaub in den Cotswolds*****

Gabriele Diechler Ein englischer Sommer 2015 Insel Verlag

Fee zum Inhalt

Annett ist gerade Moderatorin geworden, als ihreTante stirbt. Von Berlin reist sie in die Cotswolds. Alle denken, ihre Mutter Anne erbt alles, vor allem das Hotel. Daher rechnen – vor allem die Angestellten – mit einem Verkauf. Aber ihre Großmutter vererbt das Hotel Annett und den Rest an Anne.

Fee meint zum Buch

Ich habe beschlossen, ich werde in keinem Buch mehr auf den Inhalt der Zeit um 1945 eingehen. Dies ignoriere ich nun völlig, da ich einfach keine weiteren Diskussionen auslösen möchte.

Jetta, Anne und Annett sind drei nicht sehr glückliche Generation, wobei Jetta was aus ihrem Leben gemacht hat und Annett nun die Möglichkeit dazu bietet.

Lokalkolorit: Mir gefielen die liebevollen Beschreibungen so gut, dass ich – wenn ich könnte – sofort da hin reisen würde. Herrliche Landschaft. Das Essen dort scheint auch – zumindest Keks und Süßigkeitenmässig – sehr lecker zu sein.

Charaktere: Sind – wie immer bei Gabriele Diechler – sehr gut beschrieben. Man kann sie sich vorstellen und man mag sie auch. Sogar Anne. Irgendwie kann ich sie verstehen. Toll finde ich, dass der Besitzer des anderen Hotels, der Annetts Hotel nun nicht bekommt, trotzdem mit ihr kooperiert. Meine Lieblingsfigur ist Annett dicht gefolgt von Jetta. Ich mag sie einfach, sie sind mir sympathisch. Beiden gönnt man das Glück. Schließlich war Jetta sehr glücklich mit dem Hotel und den Menschen um sich herum.

Schreibstil: Zuerst hatte ich etwas Mühe in das Geschehen reinzukommen. Teils wegen „um 1945“, teils weil solche „Bücher“ eigentlich nicht meine Lieblingsbücher sind. Aber ehrlich, hätte ich nicht Lavendelträume von Gabriele Diechler gelesen, hätte ich dieses Buch nie gelesen. Dann wird es flotter und spannender. Vor allem, man genießt die Reise nach England und die Figuren des Buchs. Einfach schön. Sehr liebevoll beschrieben.

Cover: Das Cover ist auch wunderschön, so dass man sich vorstellen kann, wie es dort ungefähr aussieht. Ist irgendwie so ähnlich, wie in meiner schwäbischen Heimat. Auch der Rückseitentext ist gut ausgesucht und passt wunderbar zu diesem Buch. Der Inselverlag hat mich auch hier wieder positiv überrascht.

Liebesgeschichte: Erstaunlich, wie man das so „Anti-Rosamunde-Pilcher“ schreiben kann und trotzdem manchmal ein paar Tränchen kommen und man so richtig mitleidet und auch genießt. Einfach schön beschrieben. Ich finde es wichtig, dass es nicht zu kitschig ist und ständig ins zu viel Liebesschmalz mit Bett abdriftet.

Fees Fazit

Natürlich sind die Lavendelträume einfach viel besser. Ist klar, die meisten Autorinnen steigern sich ja von Buch zu Buch, das merkt man in Serien am Besten. Trotz allem sehr empfehlenswert – und unbedingt Lesen – mit 5 Sternen.

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Fee empfiehlt: Mattis Lundqvist 60 vegane Salatrezepte

Mattis Lundqvist 60 vegane Salatrezepte 2018 Amazon Distribution

Fee über den Inhalt

Es gibt 60 vegane Salatrezepte. Sie sollen schnell und einfach zu machen sein.

Fees Meinung

Also erst mal gefällt mir die Aufmachung für ein Buch von einem „Selbstverlag“ sehr gut. Außen sieht man leckere Salate und innen ist alles übersichtlich und groß geschrieben, so dass man in der Küche keine Lesebrille benötigt. Klar, dass innen keine Bilder sind, aber man kann sie sich gut vorstellen und ich brauche sie auch nicht.

Die meisten Rezepte sind auch so, dass man sie mühelos nachmachen kann, weil man die Zutaten oft zuhause hat oder einfach kaufen kann. Es gibt auch sehr viele Salate, wo Obst dabei ist. Ein paar hab ich gleich probiert. Der Ananassalat mit Banane ist total lecker zum Frühstück. Ich hab mir dann noch zusätzlich Leinsamen dazugetan.

Gestolpert bin ich über 2 Sachen: Was ist Edamame? Natürlich hab ich gleich im Internet geguckt und war erstaunt. Schön ist, dass man für den Kartoffelsalat keine Mayo nimmt, aber ich bevorzuge festkochende Kartoffeln.

Die meisten Rezepte, die man nicht vorher kocht oder so, die gehen auch fix.

Eine Einleitung und noch mehr Rezepte würde ich mir wünschen.

Es ist ein Buch für Menschen, die gerne Printkochbücher haben oder mal ein schnelles Geschenk (das man bei Amazon bekommt und mit Prime gleich am nächsten Tag beim Empfänger hat) benötigen. Es ist eine nette Kleinigkeit zum Verschenken. Man kann sie auch auf Vorrat haben.

Fees Fazit

Da man sich die Zutaten leicht beschaffen kann, bis auf vielleicht Edamame 😉 ist es ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Janet Laurence Mord a la provencale

Janet Laurence Mord à la provençale (Frauenkrimi, Cosy Crime) (Darina Lisle Krimi-Reihe 7)

Briten in der Provence

Fee erzählt von der Geschichte

Darina und William haben geheiratet. Ihre Flitterwochen verbringen sie in der Provence, wo sie viele Leute besuchen, statt die Flitterwochen genießen. Es gibt dort eine kleine, reiche, britische Kolonie, die das Wetter in England nicht liebt und den Sonnentraum der Provence genießen. In der Mühle von Darinas Kochbuchkollegin geschieht ein Mord. Ihr Mann, der sehr unbeliebt ist, stirbt.

Fee’s Meinung

Das Coverbild gefällt mir sehr gut, es ist wunderschön mit dem Olivenöl in der schönen Flasche. Auch sonst finde ich das Cover hübsch gestaltet.

Viele Leute mögen den Ehemann der Kochbuchautorin nicht und so liest man viel von Niedertracht und Habgier. Es ist ein Verwirrspiel ohnegleichen, manchmal etwas langatmig, vor allem dauert es extrem lange, bis der Mord geschieht. Da wusste ich schon, wer der Ermordete sein würde. Zu viele Leute hassten ihn. Die Liste war so lang, dass ich unmöglich raten konnte, wer der Täter ist.

Es gab viel britischen Humor, den ich irgendwie leider nicht verstanden habe. Daher die 4 Sterne. Denn für mich war das ein spannender Krimi, den ich nicht wirklich lustig fand. Eigentlich megaschade. Aber vielleicht hätte ich die 6 anderen Bände zuvor lesen müssen. Es ist ein Buch, teilweise a la Janet Evanovich, nur das sich den Humor von ihr verstehe. Aber das könnte auch an der Übersetzung liegen, weil es sehr schwer ist, brititschen Humor einzudeutschen.

Sonst gab es viel Lokalkolorit, die Umgebung hab ich total genossen, es war fast wie ein Urlaub. Der Rundgang in der Mühle und die Erklärungen fand ich sehr interessant und ich konnte mich weiterbilden. Das gefiel mir auch. Auch die vielen Ausflüge, Ausblicke, das leckere Essen. Ich glaube, ich hab zugenommen. 😉

Allerdings erschien der Roman schon 1995 in Großbritannien und so kam er ein bisschen antiquiert daher. Er erinnerte mich eher an Peter Mayles Erlebnisse in der Provence. Da seine Bücher zuvor geschrieben wurden, nehme ich an, dass die Autorin seine provenzalischen Ergüsse schon kannte. Aber Peter Mayles Humor habe ich verstanden und seine Bücher liebe ich.

Jedenfalls ermittelt William, was natürlich praktisch endgültig das Ende der Hochzeitsreise ist. 😉 Das Buch war sehr spannend, denn ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Mörder ist.

Fees Fazit

Eine schöne Reise in die Provence mit viel Lokalkolorit. Sehr spannend, so dass die Täterraterei sinnlos war. Leider erschloss sich mir der Humor nicht, so dass ich das Buch stellenweise etwas langatmig fand. Trotzdem ein empfehlenswerter Krimi.

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